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Kleider machen Leute – Zähne machen Gesichter
Nach einer Emnid-Umfrage machen nicht die Figur, die Augen oder die Kleidung die Attraktivität eines Menschen aus. 68 Prozent der Deutschen entscheiden anhand des Lächelns, ob sie ihr Gegenüber anziehend finden oder eben nicht.
Nur schade, dass manch einem durch schiefe Zähne, dunkle Kronenränder oder uneinheitliche Zahnfarbe das Lachen schwerfällt. Aus der Nähe schaut jeder seinem Gegenüber zwar zunächst in die Augen – aber unmittelbar danach ganz unbewusst auf den Mund, die Lippen und die Zähne. Schöne Zähne sind assoziiert mit Werten wie Attraktivität, Erfolg, Gesundheit, Jugend oder Sexualität und sind ein ganz entscheidendes Kriterium für soziale Akzeptanz. Auch heute gilt: Gepflegte, schöne Zähne sind die Visitenkarte eines jeden Menschen!
Vorher:
MÖGLICHKEITEN DER
ÄSTHETISCHEN ZAHNHEILKUNDE Das Grundprinzip der ästhetischen Zahnmedizin besteht darin, den Zähnen ein möglichst natürliches Aussehen zu verleihen und dabei keinerlei Abstriche hinsichtlich der Funktionalität in Kauf zu nehmen. Wenn der Patient seine ästhetischen Wünsche und Erwartungen geschil- dert hat, liegt es bei der Beratung in der medizinischen Verantwor- tung des Behandlers, das Für und Wider unterschiedlicher Behand- lungsmethoden aufzuzeigen, um mit dem Patienten gemeinsam eine Lösung für seine Probleme zu fin- den. Die moderne Zahnmedizin ermöglicht es uns, Farbe, Form und Stellung der Zähne unter ästheti- schen Gesichtspunkten zu optimie- ren. Durch den Fortschritt in der Zahnmedizin ist dieses Ziel heute mit konservativen oder minimalin- vasiven Methoden zu erreichen.
Eine professionelle Zahnreini- gung ist der Einstieg in eine ästhe-
tische Versorgung. Sie macht Äs- thetik spürbar. Der frische Ge- schmack, die Sauberkeit geben ein unvergleichliches Mundgefühl. Re- gelmäßige professionelle Zahnrei- nigung ist dieVoraussetzung für die Gesunderhaltung von Zähnen und Zahnfleisch und die Langzeiterhal- tung des Zahnersatzes, ganz gleich ob Füllung,Veneer, Krone, Brücke oder Implantat. Sie bedeutet ‘Fit- ness für Zähne und Zahnfleisch’! Die positive Wirkung der Zahn- reihen und der Mundpartie hängt in hohem Maße von der Farbe der Zähne ab. Ein weißes Gebiss gilt seit Jahrtausenden als ein Zeichen on Schönheit, Gesundheit undVi- talität. Strahlend helle Zähne lassen das Gesicht jünger und energischer erscheinen als verfärbte und gelb- liche Zähne. Die natürliche Zahn- farbe wird vor allem von der Be- schaffenheit des Dentins bestimmt, das individuell mehr oder weniger stark pigmentiert ist, so dass man- che Menschen von Natur aus dunk- lere Zähne haben als andere. Durch Nahrungs- und Genußmittel, Me- dikamenten und auch Wurzelbe- handlungen kann es zu zusätzlichen Verfärbungen der Zähne kommen. Lassen sich diese durch profes- sionelle Zahnreinigung und Blea- ching – welches insbesondere bei wurzelbehandelten Zähnen und be- reits vorhandenem Zahnersatz nicht greift – nicht entfernen, dann ist das Mittel der Wahl reine Zirkon-Ve-
neers oder reine Zirkon-Kronen. Sie sind eine sehr gute Möglichkeit, Farbe, Form und Stellung der Zäh- ne unter maximaler Schonung zu optimieren.
FAZIT
In der ästhetischen Zahnheilkunde geht es um mehr als um oberfläch- lige, kurzlebige Verschönerungs- maßnahmen. Es handelt sich viel- mehr um hochwertige Zahnmedi- zin, in der Ästhetik und Funktion zu einer harmonischen Einheit ver- schmelzen. Jeder ästhetische Zahn- ersatz ist ein Kunstwerk auf wis- senschaftlichem Fundament, wo- bei der Zahnarzt und der Zahn- techniker neben ihren handwerkli- chen Fähigkeiten ihr geschultes Auge und Schönheitsempfinden einsetzen müssen, um ein Lächeln zu formen, das dem Gesicht und Wesen des Patienten entspricht. Nur so kommt es zu dem ge- wünschten Erfolg, nämlich einem schönen Lächeln mit gesunden Zäh- nen und gesundem Zahnfleisch.
Denn: «Ein Lächeln sagt mehr
als 1000 Worte!»
PROF. DR. LUDWIG J. KOLLER
Deutscher Zahnarzt (Col. Nº 1745)
Edif. King Edward, local 408, C/ Ramón
Gómez de la Serna 22, Marbella. Tel: 952 764 052, Fax: 952 764 387, Mobil: 655 562 996,
Web: www.dental-clinic-marbella.com
Veröffentlicht von Prof. Dr. Ludwig Koller in SUR Deutsch im Dezember 2011
Altes Chinesisches Wissen für die Zahnmedizin
Die Chinesen wußten schon vor mehr als 3000 Jahren, daß es Zusammenhänge zwischen den Zähnen und bestimmten Organen gibt. Sie entdeckten die 12 Hauptmeridiane, die gemäß dieser Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) Kanäle sind, in denen die Lebensenergie (Qi) fließt. Auf diesen Meridianen befinden sich auch die Akupunkturpunkte.
So ist nun jeder Zahn in einen Meridian eingebunden und hat damit eine energetische Verbindung mit einem Organ oder Organsystem. Diese Zusammenhänge aus dem alten Wissen haben besonders Dr. Voll und Dr. Kramer in den 60 er Jahren des vorigen Jahrhunderts für die moderne Medizin und Zahnmedizin wieder entdeckt und in mehreren Standardwerken systematisiert.
Doch was bedeutet das in der Praxis? Fließt das Qi auf den Meridianen störungsfrei, so kann man von einem gesunden Zustand sprechen. Kommt es aber durch irgendwelche Faktoren zu einer Störung im Fluß oder gar zu einer Blockade, dann stellen sich Krankheitssymptome ein.
Was aber führt zu einer Blockade? Was ist denn so ein Störfeld oder, wie man gemeinhin sagt, ein Herd? Die Hauptstörfelder im Körper sind:
- Im Kopfbereich die Nasennebenhöhlen, die Zähne/Kiefer und die Mandeln.
- Im Bauchraum die Gallenblase, der Blinddarm und der gesamte Darm.
- Im Genitalbereich beim Mann die Prostata und bei der Frau Gebärmutter und Eierstöcke. Aber auch Narben können Störungen hervorrufen.
Speziell vom Zahnarzt positiv zu verändern sind die Störfelder im Zahn-Kieferbereich. Als da sind die wichtigsten:
1. Zähne mit entzündetem Nerv (Pulpa) 2. Wurzelbehandelte Zähne (tote Zähne) 3. Wurzelreste 4. Im Kiefer verlagerte Zähne 5. Zysten oder Knochenentzündungen (Ostitiden) 6. Amalgamfüllungen 7. Verschiedene Metalle im Mund.
Ich will nun aus meiner langjährigen praktischen Erfahrung einige Beispiele aufzählen.
Als ganz junger, schulmedizinisch geprägter Zahnarzt mußte ich etwa 1974 bei einem Patienten vier untere lockere Schneidezähne entfernen und durch eine Brücke ersetzen. Gleich am nächsten Tag nach der Extraktion kam der Patient ohne Termin in die Praxis und wollte mich unbedingt sprechen. Ich war völlig überrascht und auch überfordert, als der Patient mich fragte, ob das plötzliche Verschwinden seiner Knieschmerzen mit dem Entfernen der Zähne zusammenhängen könne. Ich mußte dies nach den Kenntnissen der Universitätsausbildung verneinen, aber es ging bei mir ein Ruck durch meinen Kopf. Schon kurz darauf meldete ich mich zu einem Kurs bei Dr. Voll und Dr. Kramer an. Seitdem ist mein Blick nicht mehr durch Scheuklappen verengt, und es hat sich ein Fundus an Wissensangeboten neben der Schulmedizin aufgetan, der beinahe unermeßlich ist.
Ein weiterer interessanter Fall passierte mir viel später, als ich die Zusammenhänge schon besser kannte. Ein Frau knapp über 50 Jahre kam in meine Praxis mit starken Schmerzen an einem oberen mittleren Schneidezahn. Ich schaute auf die Anamnese, auf der die Patientin nichts Wesentliches angekreuzt hatte. Nun machte ich die Untersuchung, machte einen Vitalitätstest der Zähne in der betreffenden Region. Alle Zähne waren vital, ohne Karies und ohne Füllungen. Das Röntgenbild zeigte keinerlei pathologischen Befund. Ich war als „Schulmediziner“ mit meinem Latein am Ende. Aber die Patientin war ja mit Schmerzen zu mir gekommen und konnte den Zahn genau angeben. Das Schlimmste, was ich hätte machen können, wäre gewesen, wegen der Schmerzen den Nerv des Zahnes zu entfernen. Ich aber nahm meine Organtafel zur Hand und zeigte sie der Patientin mit den Worten: „Dieser Zahn liegt auf dem Meridian für die Nieren, Blase und Geschlechtsorgane. Ist da bei Ihnen irgend etwas zutreffend“. Nach kurzer Wortlosigkeit und vielleicht mit dem Gedanken, was geht das denn den Zahnarzt an, berichtete die Frau dann doch, daß sie vor einigen Monaten eine Totaloperation über sich ergehen lassen mußte. Ich empfahl ihr dringend, nochmals den Gynäkologen aufzusuchen, der dann auch eine Nachbehandlung für erforderlich hielt.
Nur noch einen weiteren Fall möchte ich erwähnen. Es kam ein sportlicher jüngerer Mann –Mitdreißiger- zu mir. Ich stellte auf der routinemäßig angefertigten Panoramaröntgenaufnahme einen toten Zahn mit einem „Eiterherd“ fest. Der Patient, der keine Beschwerden an diesem Zahn angegeben hatte, war erstaunt, als ich ihm empfahl, den Zahn ziehen zu lassen. „Aber ich habe doch keinerlei Beschwerden, Herr Doktor!“ Als ich ihm dann den Zusammenhang dieses Zahnes mit dem Ellbogengelenk zeigte, da plötzlich nannte er mir die Tatsache, daß er, ohne Tennis zu spielen, ständig einen Tennisarm beim Orthopäden behandeln ließe.
Ich könnte so seitenweise Fälle zitieren, aber ich will damit nur zeigen, daß es Dinge auf der Erde gibt, die wir noch nicht beweisen können, aber die funktionieren. Was die Sache ja so schwer macht, ist die Tatsache, daß man keine Zusage machen kann und auch nicht soll, daß nach der Entfernung des Störfeldes auch die damit zusammenhängenden Beschwerden verschwinden. Manchmal hat man die sogenannte „Sekundenheilung“, manchmal dauert es Wochen und Monate, und leider, manchmal erreicht man keine Verbesserung.
Gleichwohl ziehe ich einige praktische Folgerungen:
- Vermeiden Sie zusammen mit dem Zahnarzt Ihres Vertrauens, daß neue Störfelder in Ihren Mund eingebaut werden, also keine Wurzelbehandlungen (wenige Ausnahmen sind erlaubt und notwendig!), keine Amalgamfüllungen und keine verschiedenen Metalle in Form von Kronen, Brücken und Prothesen.
- Lassen Sie alle toten Zähne entfernen, wenn Sie chronische Erkrankungen haben, die nicht ursächlich geheilt werden können, also wenn nur symptomatisch behandelt wird.
- Lassen Sie alle beherdeten Zähne entfernen.
- Lassen Sie Wurzelreste, Zysten und verlagerte Zähne entfernen, wenn Sie wie unter 2. beschrieben chronisch erkrankt sind.
- Lassen Sie Karies schon im Frühstadium behandeln. Das ist kostengünstiger und bewahrt Sie vor Wurzelbehandlungen. Bei richtiger und regelmäßiger Kontrolle darf es mit Ausnahme von Unfällen keine Wurzelbehandlung geben.
Ich hoffe, Ihr Interesse für ein sehr spannendes Thema ein bißchen geweckt zu haben. Demnächst will ich über die Problematik „Amalgam“ berichten.
Wissenswertes Zahnmedizin vom 19.01.2010
Tinnitus: 30% der Betroffenen leiden an einer Funktions-störung des Kiefergelenks. Durch den Druck, dem die Zähne durch Knirschen oder verkrampfte Kiefermuskeln ausgesetzt sind, verspannt sich auch das Kiefergelenk. Gleichzeitig werden die Haarzellen des Innenohrs geschädigt, und real nicht vorhandene Geräusche werden hörbar.
Rheuma: Die Gelenk- und Muskelschmerzen quälen Betroffene oft ein Leben lang. Heute weiß man: Ursache können wurzeltote Zähne sein. Eine Studie mit 4000 Amerikanern belegt: Rheumatische Arthritis ist zwei- bis viermal häufiger bei Menschen mit wurzeltoten Zähnen.
Herzrhythmusstörungen (Arhythmien): Nach einer Zahnwurzelbehandlung (Abtöten und Entfernung des Zahnnervs) kommt es oft zur ungehemmten Ausbreitung der Bakterien im Organismus, die zu unklaren Herzbe-schwerden führen kann. Ein CRP-Test beim Kardiologen zeigt mögliche Herzinfarkt-risiken.
Eingerissene Mundwinkel: Ärzte gehen meist von Zink- und Vitamin-mangel aus. Dabei sind eingerissene Mundwinkel oft auch ein Symptom für Diabetes oder Hefepilzbefall( Candidiasis). Bei 75% aller Menschen ist der Pilz in Mund und Rachen zu finden. Häufige Antibiotikaeinnahme verstärkt die Problematik.
Atemwegserkrankungen: Wird Karies nicht behandelt, können Bakterien Entzündungen im Körper auslösen. Besonders gefährdet sind die Atemwege und die Lunge. Prophylaxe: regelmäßige Zahnarztbesuche inklusive Röntgenaufnahmen.
Arteriosklerose: Hinter der Arterienverkalkung verbirgt sich sehr häufig eine Erkrankung des Zahnfleischs (Parodontitis). Sie wird durch eine bakterielle Infektion im Mund verursacht. Die Bakterien können aber über die Blutbahnen in andere Körperregionen verschleppt werden, wodurch das Risiko für eine Gefäßverkalkung enorm erhöht wird.
Wissenswertes Medizin allgemein vom 19.01.2010
ADHS-Symptome: Zappelei, Konzentrationsstörungen- typische ADHS-Symptome. Doch häufig ist ein Magnesiummangel schuld an dem rastlosen Verhalten. Eine Drei-Wochen- Therapie mit geeigneten Magnesiumpräparaten (organische Verbindungen!!) behebt in diesen Fällen die Symptome.
Bauchkrämpfe: In Verbindung mit Rückenschmerzen sollten sie für Frauen ein Warnsignal sein. Häufig haben sich Keime wie Chlamydien oder Streptokokken in der Vagina eingenistet und sind bis zu den Eierstöcken gewandert. Beim Gynäkologen testen lassen.
Blasenstörung: Ärzte gehen in der Regel von einer Entzündung aus und behandeln ent- sprechend. Oft erfolglos. Denn Blasen-probleme in Kombination mit Gelenk-beschwerden, Hautproblemen oder Müdigkeit sind die häufigsten Symptome, die die von Zecken übertragenen Borrelien auslösen. Borreliose-Verdacht!!!!
Bluthochdruck: Nervenbahnen verlaufen vom Nacken über das Nachhirn zum Nucleus tractus solitarii. Diese Gegend reguliert den Blutdruck. Ein dauerhaft verspannter Nacken oder Wirbelverklemmungen in diesem Bereich führen deshalb bei der Mehrzahl der Patienten zum Anstieg des Blutdrucks.
Burnout-Syndrom: Immer häufiger handelt es sich bei typischen Burnout-Symptomen wie Er- schöpfung und Depressionen um eine Gluten-Unverträglichkeit! Das ist ein Eiweiß, das fast in jedem Lebensmittel steckt und auf das der Darm oft allergisch reagiert. In diesem Fall kann es unser Immunsystem blockieren und unser Gehirn manipulieren. Ein Nahrungsmittel-Unverträglichkeitstest kann klären.
Herzrasen: Rasender Blutdruck, Luftnot, oft verbunden mit einem aufgequollenen Gesicht Betroffene werden von einem Kardiologen zum nächsten geschickt und leiden jahrelang. Häufige Ursache: eine Histamin-Unverträglichkeit. Histamin steckt in lang gelagerten Lebensmitteln und Hefeprodukten. Menschen, denen ein bestimmtes Enzym fehlt, können den Stoff im Körper nicht abbauen und reagieren allergisch.
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